Funktionen
Alle fuenf IEC 61131-3 Sprachen
Ein Editor fuer alle Sprachen — nahtlos umschalten, gemeinsame Variablen, einheitliche Projektstruktur.
- Strukturierter Text (ST) — Syntax-Hervorhebung, Auto-Vervollstaendigung, Suchen & Ersetzen
- Anweisungsliste (AWL) — Volle Sprachunterstuetzung mit intelligenter Editierung
- Funktionsbausteindiagramm (FBS) — Grafischer Editor mit Baustein-Bibliothek
- Kontaktplan (KOP) — Vertraute Darstellung fuer Schaltlogik
- Ablaufsprache (AS) — Schrittkettendiagramme fuer Sequenzsteuerungen
Industrielle Bussysteme
Aus IEC-61131-3-IDEs gewohnte Segment-Hierarchie mit automatischer Geraeteerkennung.
- Modbus TCP — Ethernet-basierte Kommunikation
- Modbus RTU — Serielle RS-485 Anbindung
- EtherCAT — Echtzeit-Ethernet-Feldbus
- Profibus DP — Bewaehrter Industriestandard
- Automatische IEC-Adressvergabe ohne Kollisionen
- Netzwerk-Scanner fuer Geraeteerkennung
- Diff-Ansicht bei Aenderungen zwischen Editor und Laufzeitsystem
Echtzeit-Datenaustausch
Hochperformanter Zero-Copy Datenaustausch zwischen SPS-Programmen und externen Systemen. PUBLISH/SUBSCRIBE direkt im IEC-Programm.
Live-Debugging
- Variablen in Echtzeit beobachten waehrend die SPS laeuft
- Werte forcieren ohne Produktionsstillstand
- Monitoring-Panel mit Filterfunktion
Sicherheits-Schalter pro Variable
Drei sicherheitskritische Datenpfade verlassen die SPS — HMI-Export, Live-Monitoring und Force. Jeder Pfad ist nicht implizit erlaubt: jede einzelne Variable muss explizit dafuer freigegeben werden, und der ST-Compiler validiert das vor dem Generieren von Code.
- HMI-Export — nur Variablen, die explizit als HMI-exportiert markiert sind, gelangen ueber die OPC UA Bridge zu remote SCADA/HMI- Systemen. Eine Referenz auf eine nicht-exportierte Variable im ST- Code wird vom Compiler als harter Fehler abgewiesen.
- Live-Monitoring — nur explizit als monitorbar markierte Variablen werden ueber den Watch-Stream live mitgeschnitten. Die Monitor-Spalte im Variablen-Panel ist ausgeblendet, wenn der globale Monitoring-Schalter aus ist.
- Forcing — nur explizit als forcierbar markierte Variablen koennen vom Editor ueberschrieben werden. Force-Spalte ebenfalls vom globalen Force-Schalter abhaengig sichtbar.
Globale Schalter sind eine zweite Sicherheitsstufe (“nichts in Production” bzw. “Force-Privilegien nur in der Inbetriebnahme”); die Per-Variable-Markierungen sind die unverzichtbare erste Stufe — Daten verlassen die SPS nur dort, wo der Engineer es bewusst freigegeben hat.
Remote-Betrieb
- IEC-Kompilierung auf der Workstation — SPS benoetigt make, g++, libstdc++ und librt
- Verschluesselter Upload auf das Zielsystem
- Benutzerverwaltung mit Rechtesystem
- Automatischer Neustart nach Stromausfall
- Unterstuetzung fuer x86_64, ARM64 und ARMv7
Standardbibliothek
Vollstaendige IEC-Standardbibliothek: Zaehler, Timer, Flankenbausteine, Typkonvertierungen und mathematische Funktionen. Erweiterbar durch benutzerdefinierte Bausteine.
Open Source
Keine Lizenzkosten. Kein Vendor-Lock-In. Laeuft auf Linux.